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Was passiert, wenn...?

... dir dein Hund geklaut wird? WAS? Das kann dir nicht passieren? Du glaubst gar nicht wie schnell das passieren kann! Ich möchte dir heute von einer wahren Geschichten erzählen, wo genau das der Fall war. Aus Schutz der Privatsphäre werden die Namen der beteiligten geändert.

eine wahre Geschichte:
Anfang 2015 erzählte uns eine "Hunde"-Bekannte, das was einer Bekannten von der Hundewiese passiert ist. Natürlich kannte ich sie. Als Hundehalter kennt man etliche Hundebesitzer und hauptsächlich kennt man die Hundenamen. Aber wie dem auch sei. Mir wurde berichtet, dass Tanja der Hund aus dem Garten geklaut wurde und das am helllichten Tag. Die 13 - Monate alte Hündin war plötzlich weg. Ich konnte es kaum fassen und das erklärte auch warum man Tanja nicht mehr auf der Hundewiese gesehen hatte. Aber mehr konnte sie mir dazu nicht sagen. Dieses Thema machte natürlich schnell die Runde und zwei Wochen später wusste jeder Bescheid.

Gute 2 Monate später hörte man nichts von diesem Fall bis man Tanja mit einem Welpen sah. Selbstverständlich war jeder überrascht und so kamen auch wir ins Gespräch. Sie erzählte mir von der Geschichte und das sie auch wüsste wer ihren Hund geklaut hatte. Sie tat mir richtig Leid. Aber Tanja wollte kämpfen und das tat sie auch. (Von ihrem Kampfgeist könnten sich manche Menschen etwas abschneiden) besuchte einen Anwalt und reichte schließlich Klage vor Gericht ein. Was wohl auch für das weitere Elend verantwortlich war. Die Anwälte bombardierten sich und das Gericht mit Vorwürfen. Bis es schließlich zu einer Gerichtsverhandlung kam. Wie schon man in einem Artikel von mir, ist ein Tier vor dem deutschen Recht ja nur eine Sache ist, erwähnt kann es Monate dauern bis man einen Gerichtstermin hat. Tanja bekam recht und sie hoffte, dass sie ihre geliebte Hündin bald wieder bei sich haben würde. Doch dazu kam es nie!

Denn die Angeklagte (ein anerkannter FCI Züchter!) ließ dem Gericht und dem gegnerischen Anwalt über ihren Anwalt mitteilen, dass diese Hündin nicht mehr bei ihr wäre. Angeblich sei die Hündin ihr weggelaufen. Tanja konnte das nicht glauben und stellte Nachforschungen an. Nach einem weiteren Monate stellte sich heraus, dass die Hündin nicht weggelaufen sei, sondern wieder verkauft wurde. Doch es gab keinerlei Hinweise auf den neuen Käufer. Eine Internetanzeige in einem Tierverkaufsportal lieferte diesen Hinweis. Doch für das Gericht war dieser 'Beweis' nicht genug Beweis für einen erneuten Verkauf genau dieser Hündin. Somit wurde eine erneute Klage abgelehnt. Selbst der Einspruch brachte keine Änderung.

Bis zum heutigen Tag ist Tanja's Hündin nicht mehr aufgetaucht. Es fehlt immer noch jede Spur von ihrem Hund und noch heute muss ich den Kopf darüber schütteln. Tanja konnte sich mit ihrem 'neuen' Hund etwas trösten. Soweit man das überhaupt so sagen darf!?


Es ist unfassbar was hier in Deutschland alles passiert. Bei dieser Geschichte sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass es ein Züchter - ein anerkannter FCI Züchter - ist! Noch heute züchtet dieser Züchter und preist seine tolle Zucht an. Aber möchte man bei so einem Züchter einen Welpen kaufen? Kann es angehen, dass man solche Leute - Menschen möchte ich diese Leute nicht, denn das hat nichts mit Menschlichkeit zutun - öffentlich nicht 'an den Pranger' stellen darf? Ich möchte mit solchen Machenschaften nichts zu tun haben. Das Problem ist nur, dass man einem Menschen man nur vor den Kopf gucken kann. Aber wenn niemand darüber reden darf erfährt man nie was da mal vorgefallen ist.

Ich bin der Meinung, dass das kein Einzelfall ist! Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das jedes Jahr mehrfach passiert und das hier in Deutschland! Es ist nicht immer alles im Osten was mit Welpenhandel, Billigwelpen oder der Hundemafia passiert. Es kann hier bei uns passieren und das direkt vor der eigenen Haustür!

Diese wahre Begebenheit zeigt uns, dass es uns nicht schützt, wenn man einen Welpen von einem renommierten Züchter kauft. Es beweist nur, dass der FCI und VDH viele schwarze Schafe im Verband hat. Wahrscheinlich, und das ist meine persönliche Meinung, machen gewisse Züchter des FCI und VDH den meisten Unfug, was ich nicht zum ersten erlebe bzw. mitbekomme. Was lehrt uns das? Niemals bei dem erst besten "Züchter" einen Welpen oder Hund kaufen wirklich niemals! Macht euch schlau und stellt Nachforschungen an! Bildet euch eure eigene Meinung und wenn euch etwas komisch vorkommt, dann lasst besser die Finger davon!
3.5.16 23:29


Dog Walk 30.04.2016 - die Zweite

Der Dog Walk der Tiertafel Herten e.V. war ein voller Erfolg!
Als wir heute morgen dort ankamen, war es zwar wolkig aber es regnete kaum noch bis gar nicht. Schon um 11:15 Uhr war es voll im Schlosspark. Zahlreiche Anbieter von Futter, Hundezubehör und die Tiertafel Herten e.V. waren vertreten. Etliche Teilnehmer säumten den Weg und schauten sich alles in Ruhe an. Um 11:30 Uhr meldeten wir uns für den Walk an und da gab es schon keine Teilnehmerkarten mehr. Diese Teilnehmerkarten brauchte man um sich an insgesamt zwei Stationen einen Stempel abzuholen, damit die gelaufenen Kilometer gezählt werden konnten. Die Veranstalter improvisierten mit Notizzetteln und so konnte es dann auf den Walk gehen.

Bis auf wenige Ausnahmen war es ein entspannter Spaziergang. Man kam mit einigen Teilnehmern ins Gespräch und selbst Spaziergänger lächelten uns zu und fragten was für eine Veranstaltung das sei. Auf dem letzten Kilometer fing es wieder leicht zu fieseln an. Doch das störte niemanden. Alle hielten durch und selbst als es wieder fester regnete ließ der Andrang nicht los.
Im Ziel angekommen musste man sich in eine lange Schlange einreihen. Mittlerweile war es nach 13 Uhr und ich bekam mit, dass die Veranstalter kaum noch Präsente hatten geschweige denn noch Urkunden. Zwar rechneten sie mit mehr Teilnehmer als letztes Jahr, doch mit so vielen hatte keiner gerechnet. Dennoch muss ich zugeben, dass eine Urkunde gereicht hätte. Ein namenhafter Hundefutterhersteller (den Namen möchte ich nicht nennen) ließ am Ziel Futterproben den Teilnehmern aushändigen. Bei einer solchen Veranstaltung hätte ich damit nicht gerechnet, denn jeder Hund bekam eine Futterprobe von 380 Gramm. Das hätte man zu den gelaufenen Kilometer oben drauf setzen können, das ist zumindest meine Meinung. Aber wie dem auch sei, darum ging es ja nicht direkt.

Auf ihrer Facebook Seite geben sie auch zu, das es etwas chaotisch war, sie es aber nächstes Jahr besser organisieren wollen. Der Tombola-Stand war gegen 13 Uhr so voll, dass man nicht mehr durch kam und auf die Wiese ausweichen musste. Doch das alles war ja für einen guten Zwecks und seit einer guten Stunde gibt es das offizielle Ergebnis.

Insgesamt 886 Hunde nahmen teil und kamen auf 4.430 km. Das entspricht 886 kg Futter und einen Spendenbetrag in Höhe von 2.215 Euro. Der private Sponsor setzte aber noch einen drauf und rundete auf 5.000 km auf. Somit ergibt sich ein Spendenbetrag in Höhe von 2.500 Euro. Es ist unglaublich was sich bewegen lässt, wenn es um Tiere geht.
30.4.16 23:08


Dog Walk 30.04.2016

Das Wetter ist heute nicht besonders heiter. Um ehrlich zu sein war es bei uns zuhause sehr verregnet. Doch so näher wir unserem Ziel kamen umso weniger wurde der Regen. Wobei die Wolken nichts gutes erahnen lassen. Aber da wir ja nicht nur schön-Wetter-Hunde haben ist das für uns nicht so tragisch. Doch meine Vermutung ist, dass sich viele von dem Wetter abschrecken lassen. Ich lasse mich mal überraschen was mich gleich erwartet!

Den ausführlichen Bericht zum heutigen Tag bekommt ihr dann heute Abend und wenn es nicht allzu sehr regnet, werde ich euch ein paar Impressionen in Form von Bildern zu kommen lassen.

Ich wünsche euch allen einen schönen und trockenen Samstag
30.4.16 11:11


Dog Walk Herten

Am morgigen Samstag, 30.04.2016, findet für die Tiertafel Herten e.V. ein Dog Walk statt.

"Je absolviertem Kilometer/pro Hund erhält die Tiertafel 200g Futter von Sponsoren und zusätzlich 0,50€ von einem privaten Sponsor.

Auf der Festwiese erwartet Sie ein kleines Sommerfest mit Info- und Verkaufsständen. Jeder Teilnehmende bekommt am Ziel eine "Startertüte" und eine Urkunde.

Für Teilnehmer ohne Hund wird ein kleines Stofftier zur Verfügung gestellt."


Eine schöne Sache, wenn man bedenkt wie viele arme Tiere es gibt.
Morgen werde ich einen ausführlichen Artikel erfassen und euch meine Eindrücke und Erfahrungen berichten.
Ich hoffe, dass das Wetter mitspielt und viele Kilometer zusammen kommen!
29.4.16 19:23


Das Tier ist nur eine Sache

Vielen Deutschen ist es gar nicht bewusst, dass das deutsche Recht ein Tier als eine Sache ansieht. Das hat absolut nichts mit dem Tierschutzgesetz zutun. Eine Sache kann sowohl ein beweglicher als auch ein unbeweglicher Gegenstand sein.

Interessant bei der Klärung der Frage, ob das Tier eine Sache ist oder nicht, ist §90a BGB.

Dort heißt es:
"Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist."

Hört sich gut an, oder? Doch diese Änderung aus dem Jahr 1990 ändert nichts an der Tatsache, dass ein Tier nur eine Sache ist. Denn der letzte Satz ist ausschlaggebend. Denn solange für die Sache geltenden Vorschriften wie bisher auch auf die Tiere anwendbar sind, hat man nicht viel erreicht. Auch §903 BGB - Befugnisse des Eigentümers stellt Tiere mit einer Sache gleich.

Wenn man sich diese Erkenntnis mal durch den Kopf geht, dann fragt man sich allen Ernstes wie man einen "toten" Gegenstand mit einem Lebewesen vergleichen kann! Ich verstehe das bis heute nicht und werde das wohl auch nie verstehen. Es ist einfach grotesk einen Hund mit einem Auto oder Fernseher gleich zu stellen. 

Warum gibt es dann eigentlich ein Tierschutzgesetz? Wofür dient es? 

§1 des Tierschutzgesetzes klärt uns auf.
"Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." 

22 Paragraphen zzgl. Unterparagraphen über die Haltung, Zucht, Schutzbestimmungen usw. eines Tieres. Aber das Tierschutzgesetz widerspricht nicht dem Bürgerlichen Gesetzbuch oder dem Grundgesetz.

Doch was soll das Paragraphen Wirrwarr? Tierschutzgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch und Grundgesetz, alle sagen etwas anderes.

Fakt ist wohl, dass die deutsche Rechtsprechung unterschiedliche Meinungen und Auffassungen haben. Doch das dient nicht dem Wohle des Tieres.

Die Gesetzestexte sind schwammig formuliert und eine genaue Definition gibt es nicht. Alles wird verallgemeinert und man sucht vergebens nach einer sinnvollen Erklärung.

So steht im Tierschutzgesetz §2.1, dass ein Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht unterbracht werden muss. Doch was bedeutet das und wer kontrolliert das? Was bedeutet in diesem Zusammenhang die verhaltensgerechte Unterbringung? Darf man eine Dogge in einer 50 Quadratmeter Wohnung mit 2 Personen halten? Ist das Artgerecht? Oder darf man 6 Katzen unter den gleichen Bedingungen halten?

Niemand kontrolliert das und solange das nicht genau definiert wird vom Gesetzgeber her, kann jeder das machen was er für richtig hält ohne dass das jemand kontrolliert oder nach hält. Auch das beweist mal wieder, dass es sich bei einem Tier um eine Sache handelt und es keiner Kontrolle bedarf. Warum auch sollte auch man eine Sache kontrollieren?

Tiere sollten besser geschützt werden und die deutsche Rechtsprechung sollte dahingehend neu überdacht werden. Doch so lange niemand sich dafür einsetzt wird sich das wohl nicht so schnell ändern. Und mal ehrlich, bisher hat es auch niemanden wirklich interessiert bzw. es interessiert nur dann jemanden, wenn es auch einen persönlich trifft.
29.4.16 16:27





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