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Das Tier ist nur eine Sache

Vielen Deutschen ist es gar nicht bewusst, dass das deutsche Recht ein Tier als eine Sache ansieht. Das hat absolut nichts mit dem Tierschutzgesetz zutun. Eine Sache kann sowohl ein beweglicher als auch ein unbeweglicher Gegenstand sein.

Interessant bei der Klärung der Frage, ob das Tier eine Sache ist oder nicht, ist §90a BGB.

Dort heißt es:
"Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist."

Hört sich gut an, oder? Doch diese Änderung aus dem Jahr 1990 ändert nichts an der Tatsache, dass ein Tier nur eine Sache ist. Denn der letzte Satz ist ausschlaggebend. Denn solange für die Sache geltenden Vorschriften wie bisher auch auf die Tiere anwendbar sind, hat man nicht viel erreicht. Auch §903 BGB - Befugnisse des Eigentümers stellt Tiere mit einer Sache gleich.

Wenn man sich diese Erkenntnis mal durch den Kopf geht, dann fragt man sich allen Ernstes wie man einen "toten" Gegenstand mit einem Lebewesen vergleichen kann! Ich verstehe das bis heute nicht und werde das wohl auch nie verstehen. Es ist einfach grotesk einen Hund mit einem Auto oder Fernseher gleich zu stellen. 

Warum gibt es dann eigentlich ein Tierschutzgesetz? Wofür dient es? 

§1 des Tierschutzgesetzes klärt uns auf.
"Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen." 

22 Paragraphen zzgl. Unterparagraphen über die Haltung, Zucht, Schutzbestimmungen usw. eines Tieres. Aber das Tierschutzgesetz widerspricht nicht dem Bürgerlichen Gesetzbuch oder dem Grundgesetz.

Doch was soll das Paragraphen Wirrwarr? Tierschutzgesetz, Bürgerliches Gesetzbuch und Grundgesetz, alle sagen etwas anderes.

Fakt ist wohl, dass die deutsche Rechtsprechung unterschiedliche Meinungen und Auffassungen haben. Doch das dient nicht dem Wohle des Tieres.

Die Gesetzestexte sind schwammig formuliert und eine genaue Definition gibt es nicht. Alles wird verallgemeinert und man sucht vergebens nach einer sinnvollen Erklärung.

So steht im Tierschutzgesetz §2.1, dass ein Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht unterbracht werden muss. Doch was bedeutet das und wer kontrolliert das? Was bedeutet in diesem Zusammenhang die verhaltensgerechte Unterbringung? Darf man eine Dogge in einer 50 Quadratmeter Wohnung mit 2 Personen halten? Ist das Artgerecht? Oder darf man 6 Katzen unter den gleichen Bedingungen halten?

Niemand kontrolliert das und solange das nicht genau definiert wird vom Gesetzgeber her, kann jeder das machen was er für richtig hält ohne dass das jemand kontrolliert oder nach hält. Auch das beweist mal wieder, dass es sich bei einem Tier um eine Sache handelt und es keiner Kontrolle bedarf. Warum auch sollte auch man eine Sache kontrollieren?

Tiere sollten besser geschützt werden und die deutsche Rechtsprechung sollte dahingehend neu überdacht werden. Doch so lange niemand sich dafür einsetzt wird sich das wohl nicht so schnell ändern. Und mal ehrlich, bisher hat es auch niemanden wirklich interessiert bzw. es interessiert nur dann jemanden, wenn es auch einen persönlich trifft.
29.4.16 16:27
 


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(29.4.16 14:59)
Da ist ein "ist" zuviel in der Überschrift.
:-)

Unsere Gesetzte sind voll mit Merkwürdigkeiten.
z.B.:
Teuerster Hund der Welt kostet 1,1 Millionen Euro.
Geht ein Kind mit diesem Hund Gassie und werden beide von einen Auto tot gefahren, wobei der Autofahren die Schuld trägt, so hat der Eigentümer des Hundes anspruch auf Schadenersatz, die Eltern gehen leer aus.


(29.4.16 16:51)
Ich danke dir sehr für den Hinweis

Da muss ich dir recht geben. Unsere Gesetze sind teilweise wirklich Merkwürdig. Man kann nur mit dem Kopf schütteln!

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